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ESD Politik, Positionen & Forderungen

Unser politisches Engagement für Ihren Betrieb. Damit Sie wirtschaftlich immer stärker werden.



Es gibt viele gute Gründe für eine Mitgliedschaft im Europaverband der Selbständigen. Seien es die umfangreichen Informations- und Serviceleistungen, die ESD Vorteilspartner oder die Zugehörigkeit zu einem lebendigen Netzwerk mit seinen Kontaktmöglichkeiten. Für einen branchenübergreifenden Verband spielt dabei der Solidargedanke die entscheidende Rolle. Entsprechend sind wir kleinen und mittleren Unternehmen stolz, Mitglied in unserem Verband zu sein. Wir sagen: Nur persönliches und gemeinsames Engagement kann erfolgreich sein.


Dies gilt im Besonderen für den Kernbereich unserer Arbeit: Die politischen Vertretung der Interessen der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland. Als Stimme und Impulsgeber der bundesweiten Wirtschaft möchten wir die Position unserer Mitglieder und aller Selbständigen in Deutschland stärken und ihrer Meinung Gewicht verleihen. So vertreten wir die unternehmerischen Interessen unserer Mitglieder gegenüber der Politik auf Bundesebene sowie gegenüber der Öffentlichkeit und den Medien.


Im bundesweiten Wirtschaftsgeschehen sind die KMU ein wesentlicher Faktor, die Politik engagiert sich jedoch anderweitig.



Über 98% aller in Deutschland gemeldeten Unternehmen sind Klein- und Mittelbetriebe. Sie beschäftigen über 300.000 Arbeitnehmer und stellen rund 75 % aller Ausbildungsplätze zur Verfügung. Dennoch erfährt man aus unseren Medien in der Regel nur Nachrichten zu den Problemen von Großunternehmen und Initiativen, die eben diese unterstützen und fördern sollen. Es finden sich zuhauf aktuelle Beispiele angeschlagener Großunternehmen, bei denen sich die Politik öffentlichkeitswirksam engagiert. Währenddessen geraten die Bedürfnisse und berechtigten Anliegen der kleineren Selbständigen - Menschen, die ihr wirtschaftliches Schicksal selbst in die Hand genommen haben, ihren Beitrag leisten und mit ihren Abgaben solche Rettungsaktionen erst ermöglichen - ins Hintertreffen. In politischen Entscheidungsprozessen finden diese Leistungsträger einfach zu wenig Gehör, was eine stetige Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der KMU mit sich bringt.


ESD - Gemeinsam statt einsam


Der unternehmerische Einzelkämpfer wird diesem Problem auch nichts entgegensetzen können. Nötig ist eine effiziente Organisation der kleinen und mittleren Unternehmen, die alle Kräfte bündelt, die beachtlichen wirtschaftlichen Leistungen herausstellt und die legitimen Interessen der Gruppe als starke Gemeinschaft gegenüber der Politik überzeugend durchsetzt. Genau das leisten wir, der Europaverband der Selbständigen – Deutschland (ESD) e.V., erfolgreich für Sie und Ihr Unternehmen.
Im Sinne unserer Mitglieder wollen wir die bestmögliche Lösung für alle finden und gehen daher selbstbewusst aber auch kompromissbereit in Verhandlungen und Gespräche. Unser Ziel sind keine ideologischen Grundsatzdebatten. Durch konstruktive Diskussionen wollen wir dazu beitragen, gemeinsam problemorientierte Lösungsansätze zu entwickeln und ein Bewusstsein für die Bedeutung der kleinen und mittleren Unternehmen für die bundesdeutsche Wirtschaft zu schaffen.

 

ESD Politik - Forderungen die alle betreffen und jedem Einzelnen helfen


In der Alltagspraxis bedeutet dies, dass wir den Sachverstand der ESD Mitglieder im Rahmen von Gutachten und Stellungnahmen einbringen und so deren Interessen zum Beispiel im Gesetzgebungsverfahren wahren. Mit dem politischen Gewicht aller Mitglieder unterstützen wir als Dachverband auch die dem ESD angeschlossenen Fachverbände bei der Durchsetzung ihrer branchenspezifischen Interessen. Unser ganz besonderes Augenmerk gilt der Entwicklung, Ausarbeitung und Durchsetzung von Forderungen des ESD die allen kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland nutzen, die Rahmenbedingungen für diese verbessern und zu deren wirtschaftlichen Erfolg beitragen können.

 

 

Exemplarisch möchten wir Ihnen einige unserer aktuelle Forderungen und Positionen, die  auf Anregung von engagierten Mitgliedern des ESD erarbeitet wurden vorstellen:

 

 

 

ESD Position: Stärkung der Eigenkapitalbasis

Wir, die kleinen und mittelständigen Unternehmer fordern die Politik auf, sich für uns einzusetzen. Für uns bessere Rahmenbedingungen zu schaffen. Diese Hausaufgaben fangen bei einer mittelstandsorientierten Steuerpolitik an. Vor lauter Staatskonsolidierung etc. darf die Realwirtschaft nicht vergessen werden.

Die kleineren und mittleren Unternehmen müssen entlastet werden, wir sind ein tragender Eckpfeiler der deutschen Wirtschaft! Die Eigenkapitalbasis muss gestärkt werden! Davon profitiert unsere Gesellschaft, weil wir weniger krisenanfällig werden. Eine stabile Eigenkapitalbasis macht uns unabhängiger von der Bankenwelt und stärkt unsere Verhandlungsposition.

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ESD Position: Dienstleistungen für den Staat ohne Entgelt sind Frondienste

Fakt ist, dass die Hauptbelastung der Klein-und Mittelbetriebe, bei den für den Staat durchzuführenden Aufgaben liegt, nämlich im Arbeitnehmerbereich die Ermittlung, Einbehaltung und Abführung der  Sozialabgaben und Lohnsteuer für die Arbeitnehmer, mit einem die Betriebe zusätzlich belastenden Haftungsrisiko für fehlerhafte Durchführung dieser  Arbeiten für den Staat.

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ESD Forderung: Freiwillige Mitgliedschaft in Kammern und Institutionen

Der Europaverband der Selbständigen – Deutschland (ESD) e.V. fordert die Einführung einer freiwilligen Mitgliedschaft in Kammern und Institutionen, im Besonderen in den Industrie- und Handelskammern (IHK). Vor dem Hintergrund des satzungsgemäßen Auftrages, die Rahmenbedingungen für die kleinsten und kleinen Unternehmen zu verbessern, stellt dies eine der  Kernforderungen des ESD dar.


Dass Selbstständige und Unternehmer per Gesetz gezwungen werden, Mitglied in Selbstverwaltungs- und Interessenvertretungs-Gremien zu werden, ist nach Einschätzung des ESD  grotesk. Immerhin geht mit der im Artikel 9, Abs.1 Grundgesetz festgelegten Vereinigungsfreiheit zugleich ein "Fernbleiberecht" einher: Denn das Recht, Vereine und Gesellschaften sowie Vereinigungen zur Verbesserung der Arbeits- und Wirtschaftsbedingungen zu bilden, schließt grundsätzlich auch die Möglichkeit ein, sich solchen Vereinigungen nicht anzuschließen.

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