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MEDIENINFO | ESD E.V. - 26.02.2020

Kleine Unternehmen unterstützen zehn Euro Bagatellgrenze bei Bonpflicht

Berlin, 26.02.2020. Der Europaverband der Selbständigen – Deutschland (ESD) schließt sich der Forderung des Bundeswirtschaftsministers nach einer Ausnahmeregelung für Kleinstbeträge bei der Bonfpicht an und fordert anlässlich der Finanzministerkonferenz am 27. Februar eine entsprechende Initiative der Bundesländer auf den Weg zu bringen. Der ESD Präsident Kuni Ludwig Both erklärt hierzu:

„Der Vorschlag von Wirtschaftsminister Altmaier entspricht unserer Forderung nach einer Bagatellgrenze bei der Bonpflicht. Die Einführung von Ausnahmen für Kleinstbeträge bis zu zehn Euro bei der neuen Kassenbonpflicht stellt für viele kleine Unternehmen aus den Bereichen Handel, Lebensmittelhandwerk und Gastronomie schon eine deutliche Entlastung dar.
Im Gegensatz zu Bundesfinanzminister Scholz und seinen Parteifreunden wie Lothar Binding, der unterstellt der Vorschlag schütze Gauner, beweist Minister Altmaiers praxisorientierte Idee Gespür für die Probleme der kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU).

Als Vertreter dieser KMU bauen wir jetzt darauf, dass zumindest die Finanzminister der einzelnen Bundesländer noch nicht vergessen haben, wer mit seinen Steuerabgaben und Arbeitsplätzen das ganze System maßgeblich mitträgt, und dass es mehr als unanständig ist alle Selbständigen grundsätzlich unter den Generalverdacht der Steuerhinterziehung zu stellen.
Entsprechend fordern wir die Vertreter der Bundesländer auf sich bereits im Rahmen der morgigen Finanzministerkonferenz mit dem Thema zu befassen und daran mitzuwirken, dass es von Seiten der Länder eine Initiative zur Entlastung der kleinen Unternehmen in Sachen Bonpflicht geben wird.“

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