Steigende Kosten, hohe Abgaben und immer neue bürokratische Anforderungen treffen viele Selbständige und kleine Unternehmen unmittelbar. Wer über Entlastung spricht, darf deshalb nicht nur an private Haushalte oder große Unternehmen denken. Gerade kleinere Betriebe, Freiberufler und Soloselbständige brauchen Rahmenbedingungen, die unternehmerische Arbeit wieder erleichtern.
Der Europaverband der Selbständigen – Deutschland e.V. macht deshalb deutlich: Entlastungspolitik muss auch diejenigen erreichen, die jeden Tag unternehmerische Verantwortung tragen, investieren, Arbeits- und Ausbildungsplätze sichern und die Wirtschaft vor Ort am Laufen halten.
Viele kleine und mittlere Unternehmen verfügen nicht über eigene Stabsstellen, große Rücklagen oder die Möglichkeit, zusätzliche Belastungen einfach weiterzugeben. Steigende Energie- und Mobilitätskosten, hohe Sozialabgaben, steuerliche Belastungen, Fachkräftemangel und Bürokratie wirken sich in diesen Betrieben oft sehr direkt aus.
Aus Sicht des ESD muss wirtschaftliche Entlastung deshalb breiter gedacht werden. Es geht nicht allein um kurzfristige Einzelmaßnahmen, sondern um verlässlichere Rahmenbedingungen, weniger Bürokratie, spürbare Entlastungen bei Abgaben und Kosten sowie einen stärkeren Blick auf die vielen Selbständigen und kleinen Unternehmen, die das Rückgrat der deutschen Wirtschaft bilden.
Diese Perspektive hat ESD-Präsident Timo Lehberger im ARD-Wirtschaftsmagazin Plusminus eingebracht. In der Sendung vom 03.06.2026 ging es im ersten Beitrag um Entlastungen und die Frage, wie Deutschland wirtschaftlich besser durch die aktuelle Belastungslage kommen kann.
Der Beitrag ist in der ARD-Mediathek abrufbar.
Timo Lehberger ist im ersten Beitrag ab Minute 2:56 zu sehen.
Zur Sendung in der ARD-Mediathek:
https://www.ardmediathek.de/video/plusminus/plusminus-vom-03-06-2026/ard/Y3JpZDovL2FyZC5kZS9wbGFuQVJEX2FjOTAyMGVlLTBiODYtNGJhNC04MmQ4LTNhMjMyMDBmZDU4Nl9nYW56ZVNlbmR1bmc