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MEDIENINFO | ESD E.V. - 08.04.2019

Selbständigen-Vertreter begrüßen Heils Pläne zur Altersvorsorgepflicht

Berlin. Der Europaverband der Selbständigen – Deutschland (ESD) e.V. begrüßt die Pläne von Arbeitsminister Heil, eine gesetzliche Pflicht zur Altersvorsorge Selbständiger einzuführen. Hierzu erklärt ESD Präsident Kuni Ludwig Both:
„Zur Prävention und Bekämpfung von Altersarmut ist eine gesetzlich verpflichtende Altersvorsorge für Selbständige zwingend. Seitens des Europaverbandes der Selbständigen werden wir jede diesbezügliche Initiative unterstützen, sofern sie den Selbständigen eine Wahlfreiheit bei der Form der Altersvorsorge garantiert. Eine reine Pflichtversicherung im Umlagemodell der Deutschen Rentenversicherung werden wir nicht mittragen. Mehr Beitragszahler in der gesetzlichen Rentenversicherung bedeuten letztlich auch mehr Ansprüche auf Auszahlung von Renten. Dieses Vorgehen führt lediglich zu einer Vertagung des Problems und nicht zur Stärkung des Systems.
Wir erwarten von Minister Heil einen Gesetzentwurf, der sich an den Bedürfnissen der Selbständigen orientiert. Das bedeutet zum einen, dass bei der Ausgestaltung beachtet und anerkannt wird, dass viele verantwortungsvolle Selbständige ihre Altersvorsorge bereits in Eigenregie händeln und zu diesem Zweck in Lebensversicherungen, private Rentenversicherungen und Aktienfonds einzahlen und oder mit Immobilien vorgesorgt haben. Eine Anerkennung bereits bestehender Verträge und Leistungen ist unabdingbar. Zum anderen erwarten wir, dass das Arbeitsministerium Augenmaß beim Thema Existenzgründer und Soloselbständige beweist. Hier darf eine gesetzliche Regelung nicht zu unangemessenen finanziellen Überforderungen führen.“

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