Menü
HomeDer ESDESD aktuellMEDIENINFO | ESD E.V. - 25.04.2019

MEDIENINFO | ESD E.V. - 25.04.2019


Europaverband der Selbständigen begrüßt saarländische Bundesratsinitiative zur Förderung der kleinen Unternehmen

Neunkirchen/Berlin. Der Europaverband der Selbständigen – Deutschland (ESD) e.V. begrüßt die vom saarländischen Finanzminister Peter Strobel angekündigte Bundesratsinitiative zur Anhebung der Kleinunternehmergrenze sowie der Ist-Besteuerungsgrenze. Hierzu erklärt der ESD Präsident, Kuni Ludwig Both:

„Die von Herrn Strobel geplanten Anpassungen dieser umsatzsteuerlichen Regelungen werden eine echte Entlastung gerade für kleinste und kleine Unternehmen darstellen und greifen langjährige Forderungen unseres Verbandes auf. Daher unterstützen wir die geplante Initiative als richtigen und wichtigen Schritt zur Förderung der kleinen Unternehmen im Allgemeinen und insbesondere des unternehmerischen Nachwuchses.

Wie immer in Zeiten einer guten konjunkturellen Lage und einer entsprechend guten Situation am Arbeitsmarkt sank die Zahl der Neugründungen in den vergangenen Jahren signifikant. Zeitgleich stieg die Zahl der Unternehmensaufgaben aus Altersgründen ohne Nachfolger. Durch den hieraus entstehenden negativen Gründungssaldo ist für die Zukunft bereits heute eine Unternehmenslücke vorprogrammiert.

Die von Minister Strobel vorgeschlagenen zeitgemäßen und längst überfälligen Anpassungen der Umsatzgrenzen werden die Gründungslust mit Sicherheit steigern. Speziell die Anhebung der Jahresumsatzgrenze für die Kleinunternehmerregelung wird wichtige positive Impulse bei den Nebenerwerbsgründungen setzen. Die Gründung im Nebenerwerb stellt aus unserer Sicht einen pragmatischen Ansatz dar, durch den der Gründer – abgesichert durch die Festanstellung oder neben dem Studium – langsam in die Selbständigkeit hineinwachsen kann.

Dementsprechend fordern wir die politisch Verantwortlichen der übrigen 15 Bundesländer auf, diese Initiative des Saarlandes im Bundesrat wohlwollend zu begleiten und im Interesse der kleinsten und kleinen Unternehmen zu unterstützen!“

Go to top